Firnhaberau-Hammerschmiede
Der Ortsverband Firnhaberau-Hammerschmiede umfasst folgende Stadtbezirke: - Firnhaberau - Hammerschmiede |
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In der Stadt und trotzdem fast wie auf dem Land. In den Stadtteilen Firnhaberau und Hammerschmiede wohnt man fast wie in einem Dorf. Man kennt sich. Nicht nur die Siedler unter sich - auch die "Zugezogenen" finden schnell Anschluss. Egal ob in den Sportvereinen, den Gemeinden oder den sozialen Einrichtungen, hier im Nord-Osten ist kulturell und sozial jede Menge geboten.
Beide Stadtteile sind zwar durch eine Grünschneise voneinander getrennt, dafür liegen sie aber touristisch höchst attraktiv genau zwischen Autobahn, Flugplatz, Müllverbrennung, Müllberg, Kläranlage und Gefängnis. Hieraus ergeben sich natürlich jede Menge Themen für die lokale Politik. Neben der städtebaulichen Erweiterung ist jüngst wieder die Entwicklung am Flugplatz Augsburg/Mühlhausen in beiden Stadtteilen ein großes Thema.
Firnhaberau
Siedlerweg 7 - das war das erste Haus in der Firnhaberau. Seinen Namen hat der Stadtteil von Friedrich August Firnhaber, dem ehemaligen Leiter der Augsburger Kammgarnspinnerei. Er kaufte das Auengebiet ursprünglich als Jagdrevier. Nach dem Tod seiner Frau ging das Gelände in den Besitz der Stadt Augsburg über. Seit der Gründung im Jahr 1920 ist dieser Stadtteil immer mehr gewachsen. Die Firnhaberau verfügt über zwei Kirchen, zwei Sportvereine, zwei Metzgereien und zwei Bäckereien. Für größere Einkäufe müssen die meist älteren Bewohner bis in die benachbarten Stadtteile fahren. Die Firnhaberauer verfügen über den Luxus, zu den Hauptverkehrszeiten mit zwei Buslinien durchgängig in die Stadt fahren zu können - und das soll auch so bleiben.
Angebote für die Jugend gibt es in den zwei Sportvereinen sowie in einer überaus aktiven Pfarrjugend sowie einem Mehrgenerationentreff. Die Pfarrei St. Franziskus veranstaltet jedes Jahr den einzigen Faschingsumzug in Augsburg. Zudem unterhält sie ein großes Pfarrheim, das einen wichtigen Treffpunkt und Veranstaltungsort im Viertel darstellt. Der Erhalt dieses Begegnungszentrums ist finanziell nicht einfach - aber für das soziale Zusammenleben in der Firnhaberau von großer Bedeutung.
Hammerschmiede
Heute ist nur noch ein ausgetrocknetes Flussbett zu sehen, wo einst ein Dampfhammerwerk durch den Mühlbach angetrieben wurde. Von dieser im Jahr 1821 gebauten Hammerschmiede hat der Stadtteil seinen heutigen Namen. Der Stadtteil selbst wurde aber erst 1934 - zum Teil auf Firnhaberauer Flur, gegründet. Mehrere Einkaufsmöglichkeiten aller Art, sowie Banken und Dienstleistungsbetriebe sorgen für kurze Wege. Beim SV Hammerschmiede startete der ehemalige Profifußballer Bernd Schuster seine Karriere. Heute gilt in der gesamten Hammerschmiede Tempo 30. Probeweise. Damit soll der Durchgangsverkehr reduziert werden - hoffen zumindest einige Politiker. Die Blitzer stehen meistens so, dass die getroffen werden, die von Norden durch den Stadtteil wollen. Die alten Hammerschmiedler Siedler bleiben also verschont.
Angebote für die Jugend gibt es sowohl beim Sportverein SV Hammerschmiede - aber auch auf dem benachbarten Abenteuerspielplatz. Viele Jugendliche sind Mitglied in der Pfarrjugend von Christkönig. Zudem gibt es im E-Center einige weitere Freizeitbeschäftigungen.
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